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Projekt Mensch 2016

Dorfgemeinschaft Lautenbach„Und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt. Und weil er schwärmt und glaubt, sich anlehnt und vertraut.“ (Herbert Grönemeyer)

„Was hat der für komische Kleider an? Sieht irgendwie ungepflegt aus.“- „Warum schaut der so dumm rüber?“- „Was ist mit seinem Gesicht los? Oh, ist der behindert? Der Arme...!“

Was geht uns nicht alles im Kopf herum, wenn wir Menschen in unserem Alltag treffen, die anders sind als wir.

Vorurteile prägen unser Denken und unser Handeln. Daraus kann leicht Gewalt entstehen, physische wie psychische. Gewalterfahrungen können zu Dorfgemeinschaft LautenbachSüchten führen, aber auch zur Flucht aus der Gemeinschaft. Die Einhaltung der Menschenwürde und die Menschenrechte wird in Deutschland großgeschrieben, doch wie sieht es woanders aus? Wie denkt jeder Einzelne darüber? Wann beginnt Leben? Wann endet es?

Mit diesen Themen haben wir uns im Religions- und Ethikunterricht im „Projekt Mensch: Wir schauen über den Tellerrand“ über mehrere Wochen auseinandergesetzt. Wir hörten Vorträge von Schülern und Beratungsstellen wie die Caritas, JUMAX und Donum Vitae. Themen, die jeden von uns betreffen können, wurden behandelt und diskutiert: Demenz, Abtreibung, Umgang mit Behinderungen, Sucht, Gewalt.

Zum Abschluss des Projektes fuhren wir nach Lautenbach, ein Dorf, in dem Menschen mit Behinderung leben und arbeiten. Wir besichtigten das Dorf und bekamen einen guten Einblick. Die Menschen begegneten uns freundlich, mit Offenheit und Lebensfreude.

Die Menschen verrichten ihre Arbeit mit Stolz, Leidenschaft und Sorgfalt, wie man es nur selten sieht.

Wir haben im Projekt gelernt, dass Menschen mit Behinderung, einer Krankheit oder einer anderen Hautfarbe oft anders wirken, uns fremd sind. Doch sie sind Menschen wie du und ich.

Sie sehen das Leben oftmals aus einem anderen Blickwinkel, sind dadurch aber oft glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben und stolz, etwas zum Wohl aller und zum eigenen Lebensunterhalt beitragen zu können. Sie schätzen das, was wir oft vergessen. Durch das „Projekt Mensch“ macht man sich Gedanken über den Umgang mit Menschen. Die Werte und Normen, die auch in unserem Leitbild verankert sind, werden nachvollziehbar gemacht und veranschaulicht und man beschäftigt sich mit der Wertschätzung des Lebens.

Mein Appell an Dich: Tu den Menschen, was Dir getan werden soll. Genieße es, Mensch zu sein, Dein Leben zu haben. Denn vielleicht könnte es morgen dafür zu spät sein!

„Und der Mensch heißt Mensch, weil er erinnert, weil er kämpft, und weil er hofft und liebt, weil er mitfühlt und vergibt.“ (Herbert Grönemeyer)

Ein Dankeschön an Frau Thor und Herrn Deuter!

Johanna Kübler, Klasse 11A im Juli 2016

 

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