Exkursionen und Studienfahrten

Studienfahrt der Klassen 12 B, C und D an die Côte d’Azur

Die Gipfelstürmer50 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrer und eine Lehrerin machten sich am 27. September auf die Reise nach Südfrankreich, genauer gesagt nach Mandelieu-la-Napoule bei Cannes. Nach einer zügigen Anreise wollten wir den Service von Hypermarchés in Südfrankreich ausnutzen und unsere Vorratskammern am Sonntagabend direkt nach unserer Ankunft noch auffüllen. Doch – am Hypermarché angekommen – stellten wir fest, dass das Internet und seine Angaben doch nicht immer so aktuell sind, wie wir das dachten: der Hypermarché war geschlossenL. Somit begann unser Montagmorgen erst einmal mit Einkäufen.

Nachdem diese verstaut und Proviant für den Tag vorbereitet war, machten wir uns auf zu einer Wanderung auf den Pic du Cap Roux. Nach einer – für manche wohl doch beschwerlichen – Wanderung über Teerstraße, Trampelpfade und Geröllpisten erreichten wir endlich die Felsen von denen aus man einen wunderbaren Blick über die Côte d’Azur hatte. Der Teil der Gruppe, der die gesamte Wanderung mitgegangen war, wurde für die ‚Strapazen‘ belohnt und es waren sich alle einig, dass der Ausblick für alles entschädigte.

ozeanographisches Museum in Monaco Die weiteren Tage verbrachten wir mit Besichtigungen von typischen Städten der Region, wie zum Beispiel Nizza und Monaco. Beeindruckend war hier einerseits der Glamour, der typisch ist für die Côte d’Azur. Andererseits wurde aber auch klar, dass es eine Bevölkerungsschicht in diesen Städten gibt, für die dieses Leben nahezu unerschwinglich ist.

 

Ein Labor, in dem von den sogenannten ‚Nasen‘ neue Parfumdüfte kreiert werden.Das Fürstentum Monaco, das sich auf 2,2 km² ausdehnt, ist aber nicht nur berühmt für seinen Reichtum und sein Fürstenhaus, sondern auch für sein Ozeanographisches Museum, das von Fürst Albert I. im Jahr 1889 gegründet wurde, um die Welt der Ozeane zu erforschen bzw. um die Forschungsergebnisse der Welt zugänglich zu machen. Die Infos über Haie, die wohl nicht so schlecht sind, wie der Ruf, der ihnen vorauseilt, waren ebenso interessant und beeindruckend wie das riesige Aquarium, in dem zumindest ansatzweise die Artenvielfalt der Meeresbewohner gezeigt und erklärt wird.

In Antibes besichtigten wir zuerst das Picasso-Museum, wo sich einige Schüler die Ideen Picassos näher erklären ließen und dadurch das eine oder andere Bild besser interpretieren konnten. Ein weiterer interessanter Aspekt dieses Örtchens war der Provencalische Markt, der für diese Region ebenso typisch ist. Unterschiedlichste Erzeugnisse regionaler Anbieter können hier getestet und erworben werden.

Die Parfümerie Fragonard in Grasse war ein weiterer Programmpunkt unserer Reise. Bei einer Führung durch die Schau-Produktion wurden moderne und traditionelle Produktionsmethoden gezeigt und auch über die unterschiedlichen Arten von Parfum, d. h. Eau de Toilette bis hin zum Parfum, informiert. Im Anschluss an diese Führung konnten verschiedene aktuelle Parfums des Unternehmens getestet und natürlich auch (zu günstigen Preisen) gekauft werden – sehr zur Freude der meisten Anwesenden.

Ein ganz altes Bergdorf sowie einen tropischen Kakteengarten haben wir uns in Eze angeschaut. Durch ganz enge Gassen geht es nach oben zum Eingang in den Kakteengarten, durch den sich dann weitere enge Treppen schlängeln. Wohl niemand ließ es sich nehmen, bis ganz nach oben zu steigen, um die traumhafte Sicht über den Garten, die Region und das Meer zu genießen. Selbst eine Schülerin mit Krücken nahm diese Anstrengung auf sich! Hut ab!

Am Freitagmorgen (02.10.) um 08:00 Uhr war die Heimfahrt angesetzt. Mit einer Verspätung von ca. einer halben Stunde setzte sich der Bus dann auch in Bewegung – bei strömendem Regen und ziemlich starkem Wind. Da wir in einem Doppeldecker-Bus fuhren, hatte unser Busfahrer „alle Hände voll zu tun“, um den Bus auf der Straße zu halten. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren dies die Anfänge eines der schwersten Unwetter, die diese Region je heimgesucht haben. Mandelieu-la-Napoule wie auch Antibes sind stellenweise völlig überschwemmt und verwüstet worden! Zum Glück reisten wir noch rechtzeitig ab und kamen wieder wohlbehalten zu Hause an.

Alles in allem war es eine schöne, interessante und auch informative Studienfahrt. Abends, nachdem wir von unseren Tagesausflügen wieder zurück waren, nutzten einige noch die Gelegenheit zum Baden im Pool und auch im Meer, trotz der doch verhältnismäßig kühlen Temperaturen. Das gemütliche Beisammensein der Schülerinnen und Schüler untereinander kam ebenfalls nicht zu kurz, im Gegenteil, manchmal war es fast etwas zu ausgiebig – zumindest in den Augen der Lehrer. J

Heike Schmal

 

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