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Taizé 2013

Gruppenbild.2013 VorschauWie es Tradition an unserer Schule ist, fuhren wir auch dieses Jahr nach Taizé.        

Aber nicht nur vier Tage wie sonst, sondern zum ersten Mal eine ganze Woche. Am Sonntag, den 14.07.2013, machten wir uns auf den 7 ½ stündigen Weg nach Frankreich - wie immer mit Herrn Buhl und Frau Grünewald mit jeweils einem angemieteten 9er-Bussle. Nach einer sehr warmen und unterhaltsamen Fahrt sind wir zu allererst zur Einführung in die Kirche gegangen. Da wir eine Woche bleiben wollten, durften wir uns erst einmal Jobs suchen. Danach haben wir uns auf den Weg gemacht, um einen geeigneten Platz zum Zelten zu finden. Uns stand eine sehr heiße Woche bevor, deshalb waren wir froh im Schatten eines Baumes unser Lager aufschlagen zu können. Dann ging es erst einmal zur Essensausgabe. Diejenigen, die noch nie in Taizé waren, schauten nicht schlecht, wie sich eine Schlange von mehr als 3000 Leuten innerhalb von wenigen Minuten verkleinern kann. Ein paar schnelle Handgriffe und schon war unser Tablett voll. Allerdings waren nicht alle so begeistert von dem Essen und als Besteck gab es nur einen Löffel.

Anschließend sind wir ins Abendgebet gegangen, auf das viele schon gespannt warteten. Wir waren alle begeistert und fanden, dass das eine Version vom Gottesdienst ist, die jedem gefällt. Wir trafen uns alle wieder bei den Zelten und versuchten selbst zu musizieren. Doch da Jeffry seine Liederbücher vergessen hatte, war es uns nicht möglich ganze Lieder zu spielenJ. Also legten wir uns alle schlafen für die erste Nacht in Frankreich.

Frühstück VorschauAm nächsten Morgen ging es um 8:15 Uhr in die Kirche zum Morgengebet. Sie leerte sich aber schnell, da es gleich im Anschluss Frühstück gab. Aber kein Frühstück wie sich das jeder vorstellt, sondern es gab schlichtweg ein Brötchen, ein Butterstückchen und zwei Schokoladenstangen und ein Schälchen Kakao oder Tee, ohne Besteck. Um 10:00 Uhr waren auch schon die Gesprächsgruppen dran. Die Nationalitäten waren kunterbunt. Zum Beispiel waren zwei Mädels aus Australien dort! Wir hatten die Chance unser Englisch aufzubessern, da diese Stunde von einem Taizé-Bruder immer nur auf Englisch gehalten wurde. Diese Bibelstunde war eigentlich immer sehr lustig. Weil wir in Gruppen eingeteilt wurden, haben wir auch gleich neue Leute kennengelernt. Manche von uns waren in einer komplett deutschen Gruppe, die anderen waren in gemischten Gruppen mit mehreren Nationalitäten. Um 12:20 Uhr war dann auch schon das Mittagsgebet dran, danach erst gab‘s Mittagessen.

Danach hatten wir wieder unsere freie Zeit, bei denen es hieß sich zu relaxen, weil es wirklich heiß war. Einige schliefen, andere besuchten die Ruhewiese mit einer Quelle, lasen ein Buch oder Herr Buhl spielte auf der Gitarre und alle sangen mit. Am Abend gab es immer zuerst Essen und dann das Abendgebet. Einige von uns blieben bis Mitternacht in der Kirche, die anderen verließen sie schon am Ende des Gottesdienstes und gingen zum Oyak, bei dem viel Musik gespielt und getanzt wurde. Dort gab es was zu trinken und auch leckere Dinge wie Pizza oder Waffeln zu kaufen. Gegen Mitternacht haben wir uns bei unseren Zelten ein letztes Mal zusammengesetzt und allerlei Blödsinn gemacht. Manche gingen während diesen lauen Sommernächten nochmals in die Versöhnungskirche und sangen oder lauschten den nicht enden wollenden Taizégesängen zum Teil bis der Morgen wieder anbrach…

bei der Arbeit VorschauWas die Arbeitszeiten angeht, betreuten Anja, Anna, Stefanie und Katja jeden Morgen Kinder von Familien die hier waren. Isabel, Sabine, Lisa und Selina haben zweimal am Tag im Oyak, dem Kiosk, gearbeitet. Annie hat die Toiletten gesäubert. Alle Jungs, also Jonas, Jeffry, Michael, Josias, Fabian und Ralf haben in der Küche gearbeitet und jeden Abend das Abendessen für mehr als 3000 Leute zubereitet. Danach sind sie immer wie Helden voller Stolz an unseren Zeltplatz zurückgekommenJ. Es hat wirklich jedem Spaß gemacht, etwas dazu beizutragen, dass das System in Taizé so gut funktioniert.

So war der Tagesablauf im Prinzip die ganze Woche. Am Freitag und Samstagabend gab es Besonderheiten im Abendgottesdienst. Am Freitag konnte man nämlich direkt seine Stirn auf das Kreuz legen und beten. Bis in die Nacht hinein haben wir gewartet, bis wir endlich dran waren. Das war auch für jemand Ungläubigen etwas Besonderes! Und am Samstagabend war dann die Lichterfeier. Jeder hat eine Kerze bekommen und die Flamme wurde von jedem weitergegeben bis alle Kerzen brannten. Der Anblick war pure Gänsehaut! Das sollte jeder Mal erleben! Es ist ein unvergessliches Erlebnis.

Les 2013 VorschauAm Samstagmittag besuchten wir die alte Kirche in Taizé, wo alles begann. Herr Buhl hat uns die Geschichte von Frère Roger, dem Gründer von Taizé, erzählt. Dann sangen wir in der kleinen Dorfkirche „Bless the Lord“, was sich einfach nur fantastisch angehört hat. In der Mitte der Woche wollten die meisten eigentlich schon wieder heim, da es doch eine größere Umstellung der Lebensweise war. Aber am Samstag waren sich alle einig, dass wir noch länger da bleiben könnten und schauten mit etwas Wehmut aber doch mit Vorfreude auf Zuhause auf unseren Abreisetag.

Am Sonntagmorgen wurden wir von einem fröhlichen „Guten-Morgen-Lied“ von Herrn Buhl auf der Gitarre geweckt. Dann wurde alles eingepackt und wir mussten uns nun endgültig von all unseren neuen Bekanntschaften verabschieden. Um 9 Uhr traten wir unsere Heimreise an. Diese war zum Glück nicht mehr ganz so heiß. Um 15:45 Uhr sind wir dann wohlbehalten und müde in Sigmaringen angekommen.

Dadurch, dass wir eine ganze Woche dort verbracht hatten, konnten wir uns in Taizé richtig einleben und haben uns zugehörig gefühlt. Es war eine fantastische Woche mit vielen besonderen Erfahrungen, die allen viel Spaß gemacht hat.

Annie Unger, WG 12

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