Newsarchiv 2017

Erasmus+

Erasmusist ein Programm der Europäischen Union, das finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, um verschiedenen Gruppen die Mobilität innerhalb Europas zu ermöglichen. In diesem Topf, der von 2014 – 2020 zur Verfügung steht, sind 14,7 Milliarden Euro und warten darauf genutzt zu werden.

Auslandspraktikum1 VorschauAuch an der Ludwig-Erhard-Schule in Sigmaringen wollte man diese Chance nutzen und Auszubildenden die Möglichkeit bieten, während ihrer Ausbildung ein vierwöchiges Praktikum in Großbritannien zu absolvieren. Zusammen mit der Partnerorganisation TELLUS, die in Plymouth an der Südküste Englands ihren Sitz hat, wurden vorab die organisatorischen Fakten abgeklärt. TELLUS hat sich unter anderem darauf spezialisiert, die notwendigen Partner für ein Auslandspraktikum zusammenzuführen. So waren sie dafür zuständig, Gastfamilien für die Auszubildenden wie auch Praktikumsplätze im entsprechenden Bereich zu finden sowie während eines Einführungskurses sprachliche und kulturelle Infos zu geben, um den Einstieg in die Praktikumsphase möglichst fließend zu gestalten. Das für 10 Auszubildende bei der Nationalen Agentur beantragte Geld wurde bewilligt und konnte von Juli 2015 bis Mai 2017 in Anspruch genommen werden. Das Programm gewährt jedem Teilnehmer einen Reisekostenzuschuss von 275 Euro sowie je nach Aufenthaltsdauer eine Pauschale zum Bestreiten der Alltagsausgaben wie Nahrungsmittel oder auch für kulturelle Veranstaltungen bzw. Ausflüge. Für diese vier Wochen belief sich der Zuschuss zu den Aufenthaltskosten pro Auszubildendem auf 854 Euro, sodass jeder Teilnehmer insgesamt einen Zuschuss von 1.129 € aus dem ERASMUS+-Topf erhielt. 80 % der Summe werden bereits im Voraus an die Teilnehmer ausbezahlt, die restlichen 20 % erhalten die Teilnehmer nach Abschluss der gesamten Maßnahme und nach einem eingereichten und von der Agentur genehmigten Abschlussbericht zur gesamten Maßnahme.

Auslandspraktikum2 VorschauDie Vorgabe der EU für die Durchführung des Projektes ist es, dass der jeweilige Ausbildungsbetrieb die Auszubildenden für die Zeit des Auslandspraktikums freistellen muss – ohne Abzug von Urlaub. An dieser Stelle auch noch ein ganz herzliches Dankeschön den Betrieben, die ihren Auszubildenden diese Möglichkeit geboten haben: escad in Tuttlingen; Oehler Ladensystem GmbH in Mengen; Optigrün in Göggingen; Renger Kunststoffspritzteile GmbH & Co. KG in Inzigkofen-Engelswies; Schaefer GmbH in Laiz; Sparkasse Pfullendorf.  

Sieben Auszubildende, davon 1 Bankkauffrau und 6 Industriekaufleute, nahmen diese Gelegenheit wahr und reisten zwischen Mai 2016 und Mai 2017 in Etappen nach Plymouth. Die Praktikumsplätze waren in unterschiedlichen Betrieben und umfassten unterschiedliche Tätigkeiten: Es wurden Tätigkeiten angeboten im Bereich Immobilien, Event-Management, Buchhaltungsservice sowie Verwaltung im Touristik-Bereich. Alle Auszubildenden durften nach relativ kurzen Einarbeitungsphasen bereits verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und wurden voll in die Arbeitsabläufe integriert. Dazu gehörten auch Beratungsgespräche mit Kunden sowie Vororttermine, was ein gehobenes Sprachniveau erfordert und fördert.

Untergebracht waren die Auszubildenden in Gastfamilien, manche als einziger Austauschstudent, andere waren mit einem weiteren Austauschstudenten eines anderen Landes in derselben Familie untergebracht. Somit war der sprachliche wie auch der kulturelle Austausch auf jeden Fall gegeben. Bei Wochenend-Ausflügen – meistens mit Jugendlichen, die ebenfalls von der Partneragentur TELLUS betreut wurden – verschafften sich die Teilnehmer einen Eindruck von Land und Leuten.

Trotz der relativ kurzen Dauer von vier Wochen, waren sich alle Auszubildenden einig, dass sie nicht nur einen Einblick in die teilweise doch anderen Arbeitsabläufe in den Betrieben in UK gewonnen haben, sondern dass sie auf jeden Fall auch ihre Sprachkompetenz in dieser Zeit erweitern konnten. Auch die Tatsache, dass sie in einem fremden Land zumindest ein Stück weit auf sich selber gestellt waren, hat zu einem größeren Selbstbewusstsein beigetragen und lässt die Auszubildenden entsprechend gestärkt in ihre berufliche Zukunft gehen. Die Skepsis gegenüber dem was wohl auf sie zukommen würde, die alle Teilnehmer vor ihrer Abreise hatten, war nach ihrer Ankunft in England recht schnell verflogen und es waren sich alle einig, dass sie froh sind, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Wünschenswert wäre es, dass diese Art der Weiterbildung – persönlich und fachlich – noch umfassender genutzt würde, um einerseits den jungen Auszubildenden diese tolle Chance zu bieten und andererseits das interkulturelle Verständnis zu erhöhen.

Zusätzlich zu den Auszubildenden konnte eine Kollegin das ERASMUS+-Programm nutzen und eine entsprechende Fortbildung in Schottland besuchen, die ebenfalls von ERASMUS+ gefördert wird, denn auch Lehrpersonal hat mit diesem Programm die Möglichkeit in andere europäische Länder zu reisen, um sich dort entsprechend kulturell und sprachlich weiterzubilden.

Heike Schmal

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