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Artikel Nr. 1 Lieber heiß und fettig oder frisch und knackig? Essen ist Genuss. Essen macht glücklich. Essen heißt aber auch, Verantwortung für seinen eigenen Körper zu übernehmen. Was sich so einfach anhört, stellt jedoch meist eine ungewollte Herausforderung dar. Heißhungerattacken auf Schokolade, Burger und jeglichen Süßkram erleichtern einem die gesunde Ernährung nicht gerade. Aber wer kann solch einer Versuchung schon widerstehen? Was die meisten Menschen oft nicht wissen ist, welchen Gefahren und Risiken sie sich dabei aussetzen, denn die daraus resultierenden Folgen sind nicht nur äußerlich sichtbar.
Zwischen Fast Food Restaurants... Weshalb die Menschheit zu bequem geworden ist, sich eine gesunde Mahlzeit mit frischen Produkten vom Gemüsehändler zu kochen, ist schon längst bekannt. An erster Stelle ist dies nämlich immer eine Frage der Zeit, und an der fehlt es uns schließlich von Kopf bis Fuß. Morgens arbeiten, mittags noch schnell zum Frisör, von einem Termin zum nächsten und mit Beschäftigungen in Hülle und Fülle, sind wir dauerhaft auf dem Sprung. Zeit zum Essen bleibt dabei nicht viel. Schon möglich, dass man deshalb mal die Imbissbude einrennt oder sich eine Pizza direkt vor die Haustüre liefern lässt. Die Hauptsache ist: Schnell muss es gehen. Die Konsequenzen einer falschen Ernährung möchten sich die meisten Menschen jedoch nicht eingestehen, belächeln oder verdrängen sie. Gerade Fast Food Ketten wie McDonalds, Burger King & Co, sichern sich hier natürlich ebenfalls einen Platz in der ersten Reihe. Das Essen ist nicht nur schnell gemacht und günstig, sondern auch noch verdammt lecker. Und wenn man mal genauer hinschaut, fällt einem selber auf, dass es so gut wie niemanden auf der Welt gibt, der noch keinen Fuß in diese Schnellimbissrestaurants gesetzt hat. Prinzipiell gibt es dagegen auch nichts einzuwenden, wenn man den Konsum von Burgern in Maßen genießt (aber bitte wirklich nur in Maßen!). Dass diese Produkte über einen längeren Zeitraum hinweg jedoch krank machen können, ist dem Normalbürger entweder nicht bewusst oder es geht ihm zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Wenn man nur mal bedenkt, was hinter dem Tresen in der Küche so alles zu sehen wäre, ist es vielleicht doch besser, dass wir bestimmte Dinge nicht wissen. Dem Anblick von vor Fett triefenden Fritteusen oder herumliegenden, abgelaufenen Produkten sind wir dann immerhin nicht ausgesetzt. Wer allerdings ganz nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ lebt, sollte vielleicht weiterhin sein Bäuchlein mit Fast Food stopfen. Die schwerwiegenden Folgen sind nämlich spätestens beim nächsten Routinecheck in der Hausarztpraxis kaum zu übersehen. ...und dem klassischen Salatbuffet Sehr erfreulich ist jedoch, dass in den meisten geregelten Familienhaushalten immer noch regelmäßig gekocht wird. Wer selbstgemachte Pfannkuchen von der Oma noch kennt, der weiß, wie lecker eine Mahlzeit auf der eigenen Herdplatte schmecken kann und dem wird auch schnell klar werden, dass der Pfannkuchenteig aus der Schüttelflasche nicht annähernd so gut ist. „Da weiß man wenigstens was drin ist“, auf diesen Grundsatz schwören eben viele Familien, in denen noch gekocht wird.Frisches Essen ist daher nicht nur absolute Grundvoraussetzung für eine ausgewogene Ernährung, sondern beugt zudem noch Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes vor. Das erspart einem den Arztbesuch und garantiert vor allem ein langes und problemloses Leben. Vielleicht erfordert das für manche eine drastische Ernährungsumstellung, doch wenn man sich erst einmal an Gesundes gewöhnt hat, wird man nach einer gewissen Zeit kaum noch etwas anderes essen wollen und können. Was zählt ist, was drin ist Wer sich nun entschieden hat, sein Essverhalten etwas umzukrempeln, sollte unbedingt darauf achten, welche Produkte letztendlich im Einkaufswagen landen. Denn besonders beim Einkaufen ist der Mensch den arglistigsten Fallen ausgeliefert, die ein Supermarkt nur so zu bieten hat. Auf fast jeder Verpackung stehen Nummern wie E120, aber keiner weiß eigentlich, was wirklich im Produkt enthalten ist. Wie soll da ein Normalbürger überhaupt erkennen welche Lebensmittel nun gesund oder ungesund sind? Auch die Kalorienwerte, die meist nur für eine bestimmte Menge angegeben sind, machen uns die Auswahl nicht einfacher. Wer zählt denn schon, wie viele Gummibärchen nun ein Gewicht von 100g ergeben? Es werden unzählige Tabellen und Nährwerte aufgelistet, von denen niemand den Hauch einer Ahnung hat. Von der Einführung einer Lebensmittelampel in Deutschland, die auf einen Blick Aufschluss darüber gibt, welche Produkte gut für den Menschen sind, fehlt ebenfalls jede Spur. Der Verbraucher tappt ahnungslos im Dunkeln und Schadstoffe werden oftmals gar nicht erkannt. Gut für die Lebensmittelindustrien ist das allemal, sonst würde wohl kaum jemand Waren kaufen, die auf der Vorderseite der Verpackung als „schädlich“ oder „ungesund“ abgestempelt sind. Bei so viel Unwissenheit ist es völlig normal geworden, dass man die Zutatenliste schon gar nicht mehr liest und auf gut Glück eingekauft wird. Man denkt sich eben, dass es ja wohl nicht so schlimm sein kann. Dass man sich dabei an Geschmacksverstärker & Co gewöhnt, ist schon vorprogrammiert. Dann darf man aber vor allem Kindern keinen Vorwurf machen, wenn ihnen der Joghurt aus dem Supermarkt um einiges besser schmeckt als der selbstgemachte. Solche Situationen können aber auch gemieden werden, indem man entweder ganz darauf verzichtet oder die Zutaten direkt vom Frischmarkt holt, wo noch Erde und Grünzeug an den Karotten hängt. Eins ist nämlich sicher: Die enthalten keine Zusatzstoffe. Alisa Ritter
Artikel Nr. 2 Sagt mal jemand Stopp? - So wählt die deutsche Jugend heute Mit 18 Jahren stehen einem fast alle Wege offen. Auto fahren, Unabhängigkeit, Freiheit, man darf endlich selbst entscheiden und somit auch zum ersten Mal selbst wählen. An diesem Punkt setzt jedoch meistens die Ratlosigkeit ein. Die Reaktionen sind immer gleich: Woher soll ich denn bitte wissen, was ich nun ankreuzen soll? Die Überlegung hineinzusetzen und jemanden aufzufordern „Stopp“ zu rufen, ganz nach dem Zufallsprinzip, weil man sich eben einfach nicht entscheiden kann, ist bei vielen Jugendlichen gar nicht so abwegig; irgendwie absehbar und erschreckend zugleich. Doch welche Optionen können helfen, die Jugend wieder zum Wählen zu motivieren? „Generation Planlos“ „Von Politik? Nee, davon verstehe ich eigentlich nicht viel.“ Manch einer mag sich wohl denken, dass die neue Generation immer mehr verblödet, meistens ist es jedoch so, dass ihr entweder das Interesse oder die notwendigen Kenntnisse fehlen, um sich mit der deutschen Politik auseinander setzen zu können. Daher ist die Einstellung Jugendlicher „Was interessiert mich, was die Politiker beschließen, die tun ja eh' nur was sie wollen“, schon lange keine Seltenheit mehr. Die meisten von ihnen vergessen dabei, wie wichtig es ist den Gang zur Urne anzutreten, angesichts der Tatsache, in wie vielen Ländern um ein allgemein gültiges Wahlrecht gekämpft wird.Einige Jugendliche verzichten sogar auf ihre Stimme, weil sie denken, dass sie dadurch eh' nichts in der Regierung verändern können. Dass jede Stimme zählt und man erstmals die Möglichkeit hat, etwas zur deutschen Politik beizutragen, ist nicht von Belangen. Es lassen sich kaum noch junge Erwachsene finden, die sich wirklich intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Dabei müssen allerdings klare Unterschiede gemacht werden. Auf der einen Seite gibt es die Wahlberechtigten, die für unsere Politik keinerlei Interesse zeigen und auf der anderen Seite eben die Gruppe, die nicht weiß, welche Grundsätze einer Partei am besten auf sie zutreffen. Verständlich, wenn man bedenkt, was für eine regelrechte Schlammschlacht sich die Politiker bei Wahlbeginn liefern. Wie soll man da bitte nicht den Überblick verlieren, wenn sich die Meinungen fast täglich ändern? So ist es auch kein Wunder, dass dabei Parteien gewählt werden, von denen sie nicht einmal die Ziele kennen. Wer gar keinen Schimmer hat, der orientiert sich eben an der Meinung seiner Eltern oder lässt es gleich bleiben. Schade ist es jedoch dann, wenn man nicht wählen geht, weil man nicht genug informiert ist. Entscheidungsschwierigkeiten? Der Wahl-O-Mat hilft Wer schon einmal vom Wahl-O-Mat gehört hat weiß, dass er ziemlich sinnvoll und vor allem für die Entscheidung der richtigen Partei wichtig sein kann. Der Fragebogen ist einfach auszufüllen und enthält viele Aspekte, die eine bedeutende Rolle für eure Wahl haben könnten. Ziel dieses Online-Angebots ist es, den Menschen eine Perspektive zu geben und ihnen bei der Orientierung in der Politik eine Stütze zu sein. Am Ende hat man dann bei der Auswertung die Möglichkeit seine eigene Meinung mit den Standpunkten der Parteien zu vergleichen. Auch in den Bundesländern, in denen kürzlich die Landtagswahl statt fand, war der Wahl-O-Mat eine große Hilfe. Die Schwaben geben grünes Licht Baden-Württemberg hat gewählt. Zum ersten Mal nach 58 Jahren haben sich die Schwaben für einen Machtwechsel und somit gegen Schwarz-Gelb entschieden. Für Angela Merkel eine der schmerzlichsten Niederlagen in der Geschichte der CDU, und auch die SPD, die sich über die Mehrheit von Rot-Grün sichtlich erfreuen dürfte, ist durch das Wahlergebnis im Südwesten verunsichert worden. Mit 24% gehen die Grünen als klarer Sieger des Wahlkampfes hervor, lassen sogar ihren Koalitionspartner SPD auf der Strecke und bilden die zweitstärkste Partei im Landtag. Unter ihnen sind zahlreiche Erstwähler, die den Grünen nach der CDU am meisten Stimmen gaben. Die jungen Ländlebewohner beweisen uns durch dieses Wahlergebnis das Gegenteil. Durch die aktuelle Atom-Debatte und das Projekt Stuttgart 21 wird gezeigt, dass die deutsche Jugend sehr wohl politisch interessiert sein kann, sich mit derzeitigen Themen, wie dem drohenden Super-Gau im japanischen Kernkraftwerk Fukushima beschäftigt und dies sogar bei der Landtagswahl berücksichtigt hat. So viel zum Thema man könne in der heutigen Politik eh' nichts verändern! Die Jugend im Wahlfieber Auch was die Wahlbeteiligung betrifft, geht Baden-Württemberg mit gutem Beispiel voran; Schließlich ist es sehr erfreulich zu hören, dass am 27. März 2011 laut Angaben des Statistischen Landesamts rund 550.000 Erstwähler an der Landtagswahl teilnahmen und ihre Stimme abgeben durften. Eine Zahl, die sich sehen lassen kann, wenn man bedenkt, dass Politik in Deutschland bei vielen Jugendlichen einen relativ geringen Stellenwert besitzt.Um zu vermeiden, dass das Wahlfieber der jungen Leute ein Einzelfall bleibt, liegt es auch an der Schule, das neu gewonnene, politische Interesse zu unterstützen. Oftmals sind nur wenige Hilfestellungen nötig, um ihnen einen Einblick in die deutsche Politik zu ermöglichen, der für viele von entscheidender Bedeutung sein kann. Ebenfalls können Diskussionen über aktuelle Ereignisse der Welt schon ausreichen. Diese dienen den Schülern nicht nur als reine Informationsquelle, sondern erleichtern ihnen gleichzeitig die Entscheidung, welche Partei sie letztendlich wählen werden. Denn erst, wenn die Jugend genügend informiert worden ist, kann sie sich ein genaues Bild der Politik verschaffen.An welchem Ort sonst, wenn nicht in der Schule, sollte man dazu die Möglichkeit bekommen? Alisa Ritter
Artikel Nr. 3 Wo ist die Zeit? Und schon wieder ist ein Wochenende vorbei! Winkend ist es vorbei gelaufen, hat kaum eine Sekunde halt gemacht. Den trauernden Blick noch immer auf die vergangenen zwei Tage gerichtet, wirkt die nächste Woche wie ein riesiger Berg an Arbeit, eine nie enden wollende Zeitspanne, in der es gilt sich durch die Verpflichtungen zu kämpfen. Das Wochenende ist vorbei, die Woche beginnt. Die Freizeit ist vorbei, der Stress beginnt. Wenn ich am Montagmorgen das Haus verlassen und mich auf den Weg zur Schule mache, lässt mich das Gefühl nicht los, dass diese Woche ewig gehen wird. Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit scheint mir kaum gegeben. Mein müder Geist flackert zwischen den vergangenen Erlebnissen und den kommenden Aufgaben hin und her. Und das Einzige, das ich in diesem Augenblick will, findet in diesen Gedanken fast keinen Platz: Schlaf! Der Tag vergeht - Stunde um Stunde, doch die Arbeit wird nicht im geringsten weniger. Mit jeder vergangenen Stunde kommen neue Aufgaben dazu. Hausaufgaben und Lernen für Tests haben sich auf meinen Wochenplan geschlichen. Hier ein Aufsatz, da ein paar kleine Matheaufgaben, noch schnell ein paar Vokabeln ins Hirn zwängen, möglichst für zwei verschiedene Sprachen, und dann wäre doch noch ein Topografietest ganz nett. Jeder Tag bietet ein ganzes Set an Fächern, die alle ihre Anforderungen stellen. Der Unterricht und die Hausaufgaben sind ja noch zu schaffen, aber der Mittagsunterricht macht uns das Leben schwer. Das Problem liegt hierbei nicht etwa beim Unterricht selbst, sondern vielmehr an der Zeit, zu der wir nach Hause kommen. Der Unterricht ist meist um kurz vor drei zu Ende. Keine besonders mörderische Zeit. Wenn die Schüler aber über eine riesige Fläche verteilt sind, schon. Nach dem Unterricht - Warten auf den Bus. Keine Zeit, die man im Entferntesten konstruktiv nutzen könnt. Wie auch? Hausaufgaben auf der noch feuchten Bank an der Haltestelle machen? Die Lehrer wären begeistert. Ist man dann endlich zu Hause angekommen, bleibt vom Tag nicht mehr viel übrig. Es ist später Nachmittag, eigentlich Zeit für Hobbys, aber war da nicht noch etwas? Es hat etwas mit dem Ort zu tun, an dem ich mich bis eben aufgehalten habe. So viel zu dem Ausgleich zwischen Freizeit und Schule. Die Hobbys müssen mal wieder für die Hausaufgaben dran glauben. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Aber heute muss der Geist den Körper besiegen und auch ohne seine Hilfe brillieren. Manchmal kann man doch beides unter einen Hut bringen, und selbst dann leidet das Hobby unter dem Schulstress. Die viele Arbeit laugt so sehr aus, dass man am liebsten zu Hause geblieben wäre und sich einfach nur ausgeruht hätte. Der eigentliche Spaß geht am Wunsch nach Ruhe fast zu Grunde. Ein Gutes hat die viele Arbeit jedoch: Ohne dass man es sich versieht, ist der Freitag schon wieder da und das Wochenende steht in der Tür. Die Woche war wohl doch nicht so endlos. Die kindliche Vorstellung von der endlosen Woche hat uns einfach noch nicht verlassen, doch früher schien uns wenigstens das Wochenende lang genug. Bei diesem trostlosen Gedanken von der rennenden Zeit, die voll gestopft ist mit allerhand Aufgaben, könnte jeder von uns leicht in Depressionen verfallen und einfach alles hinwerfen wollen. Spaß ist das Zauberwort! Wir hasten nicht nur durch die Woche, jede Sekunde, die wir in der Schule verbringen, verbringen wir gleichzeitig mit unseren Klassenkameraden, mit unseren Freunden und nicht zuletzt mit unseren Lehrern. Immer wieder werden uns so Situationen geschenkt, in denen wir gemeinsam lachen. Man sollte sich auch immer wieder daran erinnern, dass man sich selbst diesen Weg gewählt hat. Es gibt keinen Zwang von außen: Man selbst hat die Entscheidung getroffen, die einen am Montagmorgen in aller Frühe an diesen Ort des Wissens führt. Ich alleine habe die Entscheidung getroffen und es liegt auch an mir, meine Tage zu schönen zu machen. Lächle in die Welt und sie lächelt zurück! Wer freudig in die Woche schaut, muss auch nicht dem Wochenende nachtrauern. Jana Eisel
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