| Bankprojekt |
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Banker beweisen Beratungskompetenz Als gutes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit zwischen den Bank-Ausbildungsbetrieben einerseits und der Ludwig-Erhard-Schule, Kaufmännische Schule Sigmaringen andererseits bezeichnete der Abteilungsleiter Berufsschule Studiendirektor Ewald Scherer das Zustandekommen des Bank-Beratungstages.
Angehende Banker und ihre professionellen Beobachter bei der Beratungstätigkeit als Vorbereitung
für die praktische Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer Oberschwaben
Um die angehenden Bankkaufleute nach den kürzlich erfolgten schriftlichen Prüfungen gut auf die bevorstehende Kammerprüfung vorzubereiten, organisierten Sandra Gillhart, Simone Seitz, Annelore Steinhart und Dieter Feurer – allesamt Lehrer an der Ludwig-Erhard-Schule – in Zusammenarbeit mit den Ausbildern der örtlichen Kreditinstitute für 21 Prüflinge Beratungssituationen mit Original-Prüfungsfällen der praktischen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. In sechs Durchgängen konnten die angehenden Banker ihre Beratungskompetenz unter Beweis stellen. Um eine realistische Simulation zu gewährleisten, stellten sich ebenso viele Schüler des zweiten Lehrjahrs als Kunden zur Verfügung. 15 Bank-Mitarbeiter und Ausbilder und sechs Lehrer der Ludwig-Erhard-Schule beobachteten die Fachkompetenz, die Beratungskompetenz, wie z.B. die Bedarfsanalyse sowie die angemessene Sprache und Struktur der Beratungsgespräche ihrer Auszubildenden. Die anschließende Rückmeldung durch diese erfahrenen Fachleute zeigte, dass die jungen Leute auf einem guten Weg sind und bereits einige Fachkompetenz vorweisen können. Der Beratungstag bot jedoch auch die Möglichkeit, noch vorhandene Defizite einzelner Prüflinge aufzudecken und auszubügeln. In ihrem abschließenden Feedback beurteilten Auszubildende wie Ausbilder den Tag als lehrreich und gelungen. „Es ist gut, ins Wasser geworfen zu werden“, sagte einer der Azubis, denn Beratungspraxis gibt Sicherheit und besiegt die Nervosität der Neulinge. „Und wenn’s schiefgeht, ist der Kunde nicht weg“, zog einer der Beteiligten sein Fazit. |
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