sonstige Events

Weihnachtsandacht in Zeiten des Klimawandels

IMG 2707 neu VorschauKlima und Klimawandel – Schlagworte, die uns täglich erreichen. Und was machen wir daraus? Diese ernüchternde Frage von globalem Ausmaß stand in provokativem Gegensatz zu unserem stimmungsvollen Foyer, in dem sich unsere Schulgemeinschaft am frühen Morgen des letzten Schultags des Jahres 2017 versammelte. Die Begrüßung übernahmen die Religionslehrer Bleicher und Rohde und Herr Martin stimmte uns mit dem Keyboard auf eine besinnliche Stunde ein.

Die Religionsschüler der Klasse 11C unter der Leitung ihres Lehrers Dr. Neumann holten uns auf den Boden der Tatsachen zurück, indem sie die drängendsten Probleme dieser Welt thematisierten: Welthunger, Rassismus, Terrorismus, Krieg und Klimawandel. Was hat die Bedrohung der Schöpfung mit Weihnachten zu tun? Ein Teil der Antwort lag im musikalischen Trost des Liedes „In der Mitte der Nacht liegt der Anfang eines neuen Tages und in der dunklen Erde blüht die Hoffnung“, dargeboten von der Projektband mit Severin Buhl (Gesang, Gitarre, Technik), Katharina Pfister und Aida Zena (Gesang), Marko Rozga (Gitarre) sowie Nils Birkle (Gitarre), Hansjörg Martin (Keyboard) und Sebastian Benkler (Technik).

Um IMG 2693 neu 1 Vorschaudas Thema Klimawandel zu vertiefen, hatten SchülerInnen des Ethikkurses der 11. Klassen mit ihrer Lehrerin Tanja Braun eine Szene einstudiert: Frühstücksfernsehen im Hauptstadtstudio. In einem Interview wurden Originalzitate der Präsidenten Erdogan und Putin zum Thema Klimawandel wiedergegeben: Die Erderwärmung sei nicht von Menschen gemacht, sondern eine Erfindung der Chinesen und schließlich falle es leichter, die Rohstoffe aus dem Permafrost abzubauen, wenn dieser auftaue. Schuldgefühle gegenüber Migranten und Klimaflüchtlingen seien unangebracht. Auf jeden Fall wolle man keine Fremden. Das Interview übertrug den globalen Klimawandel auf das kälter werdende Klima der Mitmenschlichkeit. Um die Worte der beiden Mächtigen bei den Zuhörern wirken zu lassen, folgte ein Gitarrensolo. Dem schlossen sich die von Schülersprecher David Mustapic gelesenen Seligpreisungen aus der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium an. Diese Verheißungen unterstrich das „Halleluja“, gesungen von Katharina Pfister, Aida Zena, Marko Rozga und Severin Buhl. Die Schüler Lisa-Marie Fersch, Hendrik Müller und Max Wolf des Religionskurses 12 A von Frau Thor trugen einen Text  vor, der die Brücke schlug von den Seligpreisungen zum Kampf gegen den Klimawandel: Um kommende Generationen zu schützen, um Frieden, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit für alle zu erlangen, sind neben weitsichtigen Entscheidungen der Mächtigen auch kleine Beiträge jedes Einzelnen gegen den Klimawandel unerlässlich. „Setzen wir ein Zeichen“, war das Fazit, „Fangen wir bei uns an!“ „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, dann hat Gott IMG 2695 Vorschauunter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt.“, sang und spielte die Band und leitete zu den Fürbitten über, die der Religionskurs von Herrn Bleicher in mehreren Sprachen vortrug, gefolgt vom „Vaterunser“. Bevor wir die Weihnachtsandacht stehend mit dem Lied „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ beendeten, gaben uns die Religionslehrer Bleicher und Rohde Segenswünsche auf den Weg und forderten uns auf, uns gegenseitig den Friedensgruß zu spenden.

Im Anschluss lud uns Frau Goller-Bertram im Namen des Kurses „Literatur und Theater“ zur Aufführung des Märchens „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ ein: Da das Mädchen arm und auf Almosen angewiesen ist, aber alle an ihm vorbeihasten und ihm nichts geben, hat es Angst, nach Hause zu gehen, weil es die Strafe des Vaters fürchtet. Halb nackt und ohne Schuhe versucht es, sich an der Flamme von Zündhölzern zu wärmen, aber diese sind bald zu Ende. Im Hintergrund sieht man, wie andere Weihnachten feiern, sich mit Essen und Geschenken bedienen, aber nichts für das arme Mädchen übrig haben. Da wird das Mädchen von seiner toten Großmutter in den Himmel geholt, wo weder Kälte noch Hunger oder Frucht existieren.

Bevor die SMV den Waffel- und Punschverkauf eröffnete, stellte ein Spiel unter der Moderation von Jarvis Faubert (13A) gemäß einem skandinavischen Sozialprojekt Gemeinsamkeiten zwischen Schülern und Lehrern her.  Des Weiteren wurde der Wanderpokal der SMV für den größten Erlös am One World Day von der Klasse 12 C an die Klasse BkF1 weitergegeben. Platz 2 erreichte die Klasse W2B. Zum Schluss bot die SMV noch ein unterhaltendes Spiel mit Schülerinnen und Schülern, die pantomimisch ein Wort darstellten, das erraten werden sollte. Der Schülersprecher dankte allen Organisatoren und lud Schüler und Lehrer an den SMV-Stand ein, um sich zu stärken, bevor alle Klassen sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu ihren Klassenweihnachtsfeiern in die Klassenzimmer zurückzogen.

B. Gall

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