sonstige Events

Abschlussveranstaltung der Verkehrssicherheitswoche

Verkehrssicherheit 1 VorschauZum Abschluss der Verkehrssicherheitswoche an den Beruflichen Schulen fand an der Ludwig-Erhard-Schule, Kaufmännische Schule Sigmaringen, eine Podiumsdiskussion mit Experten statt. Während der ganzen Woche wurden diejenigen Schulklassen der Beruflichen Schulen präventiv für ihre Teilnahme am Straßenverkehr geschult, die demnächst den Führerschein machen oder bereits zur Gruppe der jungen Fahrer gehören. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Frank Steinhart übernahm die Leitung im mit Schülerinnen und Schülern gut gefüllten Foyer der Ludwig-Erhard-Schule Dieter Speiser von der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg.

Mitorganisatoren waren Anselm Hipp, Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehrssicherheit am Landratsamt Sigmaringen sowie die Sicherheitsbeauftragte der Ludwig-Erhard-Schule, Simone Feurer. Die Expertenrunde auf dem Podium bestand aus Klaus Stephan (Polizeirevier Sigmaringen), Helmut Katrein (Psychotherapeut und Fachpsychologe für Verkehrspsychologie), Yvonne Neuber (Führerscheinstelle des Landratsamts) sowie Stefan Kabus (Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Verkehrsrecht). Zwar waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Verkehrsunfallrate seit den 70er-Jahren dank Präventions- und Disziplinarmaßnahmen wie auch dem Führerschein auf Probe um 70 Prozent abgenommen habe, dass aber noch immer zu viele Unfälle mit oft tragischem Ausgang passieren. Ein besonderer Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem Alkohol- und Drogenkonsum von jungen Fahrern, weshalb Prävention, Kontrollen, gelbe Karten als Verwarnung oder auch der Führerscheinentzug nötig seien, um den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Allerdings, so Klaus Stephan, müsse man die jungen Menschen dafür loben, dass sie ihren Nachhauseweg nach Alkoholkonsum heutzutage gut organisieren würden. Bei 70 Verkehrskontrollen nach einer Fasnetsveranstaltung sei z. B. niemand durch Alkohol- oder Drogenkonsum aufgefallen. Weitere Themen auf dem Podium waren Ordnungswidrigkeiten oder Straftatbestände durch Ablenkung wegen Handy-Gebrauchs während des Fahrens und illegale Autorennen bzw. massive Geschwindigkeitsüberschreitungen. Diskussionspunkte – auch mit den Schülerinnen und Schülern – waren beispielsweise die Voraussetzungen für eine eventuelle Nichterteilung einer Fahrerlaubnis wegen früherer Vorkommnisse oder auch einer Wiedererteilung nach Führerscheinentzug. Abschließend beantworteten die Experten zahlreiche Fragen der Zuhörerschaft, die auf das rege Interesse der jungen Leute am Thema Verkehrssicherheit schließen ließen.

Verkehrssicherheit 2 VorschauVerkehrssicherheit 3 VorschauZuvor hatten die an der Verkehrssicherheitswoche beteiligten Klassen bereits in der Bertha-Benz-Schule ihre Reaktion am Fahrsimulator testen, Ersthelfer-Versuche an einer Puppe praktizieren, die Alkoholbrille ausprobieren, einen Sehtest machen und ihr Wissen in einem Quiz beweisen können. Daneben war Gelegenheit, an einem Film und Theorieunterricht teilzunehmen, bei dem anhand von Unfallbeispielen die Gefahren, denen besonders junge Fahrerinnen und Fahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind, zur Sprache kamen. Leider fiel der spektakuläre Fahrzeugabwurf auf dem Schulhof der Bertha-Benz-Schule in diesem Jahr wegen des Sturms aus. Er dient der Veranschaulichung der verheerenden physikalischen Kräfte, die schon bei einem Aufprall mit 50 km/h auf Autoinsassen wirken. Trotz dieses Abstrichs war die Verkehrssicherheitswoche ein voller Erfolg und das Echo bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchweg positiv.

 

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