• banner1
  • banner3
  • banner4
  • banner5
  • banner11

Cultural Day der SMV

Cultural Day End2014 klein VorschauWegen der großen Aktualität veranstaltete unsere SMV ihren ersten „Cultural Day“ am 17.04.2015 mit dem Thema „Flucht und Asyl“. Eingeladen waren alle Vollzeit-Eingangsklassen unserer Schule. In seiner Begrüßungsansprache konnte Marco Buck, Sprecher des Organisations-Teams, Mechthild Grau begrüßen, die als Sozialarbeiterin beim Caritasverband im Sozialdienst für Flüchtlinge beschäftigt ist. Sie hatte zwei Flüchtlinge mitgebracht, die bereit waren, über ihr Schicksal, die Zustände in ihrem Heimatland, ihren Fluchtweg, aber auch über ihre Zukunftshoffnungen zu berichteten.

Zunächst wurden wir jedoch von Nadine Moritz und Mitja Seibold von Amnesty International, die sich in der „Menschenrechtsbildung Tübingen“ engagieren, über Flüchtlingsarbeit informiert. „Alle sollen das Gefühl bekommen, sich für Menschenrechte einsetzen zu wollen“, fasste Mitja Seibold seine Intention zusammen. Er stellte die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 vor, die 30 Grundrechte umfasst und von vielen Ländern unterschrieben wurde. Anhand einzelner Menschenrechte, wie der Gleichberechtigung, der Meinungs- und Informationsfreiheit, des Demonstrationsrechts, des Rechts auf Bildung oder des Diskriminierungsverbots, demonstrierte er anhand aktueller Beispiele, die erst kürzlich durch die Medien gingen, wie tagtäglich weltweit himmelschreiende Menschenrechtsverletzungen vorkommen. Die Aktivität von Amnesty International fuße auf der Überzeugung, dass das menschliche Miteinander nur auf der Basis der Menschenrechte möglich sei. Die Organisation zeige international Präsenz, um die Welt auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und so das Schlimmste zu verhindern. Nadine Moritz referierte als Beispiele Menschenrechtsverletzungen in Serbien und Eritrea, die in Deutschland Asylursache sein müssten. So schilderte sie z.B. das Schicksal der Minderheit der Roma in Serbien, die unter schlimmsten Lebensbedingungen ihr Dasein fristen müssten und sowohl staatlicherseits als auch von der Gesellschaft diskriminiert würden. Dennoch würden deren Asylanträge bei uns als unbegründet abgelehnt. Wenn Flüchtlinge Staatsgrenzen nicht legal überschreiten könnten, sei vorprogrammiert, dass sie sich Schlepperbanden anvertrauen würden, um auch nur die geringste Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu nutzen. Wie geht es weiter, wenn Flüchtlinge in Deutschland angekommen sind? Die Referentin informierte uns, ebenso wie später Mechthild Grau, welche Möglichkeiten Flüchtlinge haben, aufgrund einer der 44 Bleiberechtsregelungen in Deutschland möglicherweise einen Aufenthaltsstatus zu erlangen. Dies bedeutet oft jahrelange belastende Ungewissheit, erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt, Untätigkeit und Hilflosigkeit. Die beiden Flüchtlinge aus dem Laizer Flüchtlingsheim riefen bei unseren zuhörenden Schülern großes Interesse hervor und wurden lebhaft nach ihrem Schicksal befragt. Der syrische Flüchtling Mazen Mawid stellte sich als Betriebswirt aus Aleppo vor, der vor seiner Flucht bei Peugeot gearbeitet hat. Seine Frau war Lehrerin. Sie flüchteten mit ihrer Familie vor dem Krieg, auf der Suche nach einem Platz, an dem sie in Sicherheit leben können. Sie wählten Deutschland, weil sie hier Verwandte haben, die ihnen für den Anfang helfen können Deutsch zu lernen und eine Arbeit zu finden. Layth Al Mohammed war im Irak Medizinstudent und gehört einer Minderheit an, die diskriminiert wird. Das Krankenhaus, in dem er arbeitete, wurde von Bomben zerstört. Er kam alleine nach Deutschland und hofft ebenfalls auf Starthilfe durch seine bereits hier lebenden Verwandten. Beide Flüchtlinge hoffen inständig auf eine Zukunft in Deutschland. Auch Mechthild Grau gab Auskunft über ihren Dienst an den Flüchtlingen, den sie seit 1987 mit Freude versieht. Sie stieß mit ihren Ausführungen auf gespanntes Interesse. Daher war es verdient, dass das Organisatoren-Team Marco Buck, Merve Süral, Silke Frick und Sinan Özen am Schluss großen Beifall für die gelungene und äußerst interessante Veranstaltung erhielt.  

 

 

Logo Landkreis Sigmaringen 200x84

VirtuaLES

DSB mobile

Schulkalender

Freitag, 2. Februar 2018
Infotag und Marktplatz für Ausbildung
Freitag, 9. Februar 2018
beweglicher Ferientag
Dienstag, 13. Februar 2018
beweglicher Ferientag
Montag, 26. März 2018
Osterferien
Montag, 30. April 2018
beweglicher Ferientag

Wochenplan

 Schuljahr 2017/2018

Schuljahreskalender 2017 18

Blockplan Bank

Blockplan Automaten

Schuljahr 2018/2019

2018 2019 Wochenplan

2018 2019 Blockplan Bank

2018 2019 Blockplan Automaten

 Button Unterrichtstage Berufsschule