Newsarchiv 2019

Auf zu neuen Ufern – Extended Realities an der Ludwig-Erhard-Schule

Virtual Reality VorschauIm Rahmen des Digitalpakts des Kultusministeriums Baden-Württemberg fand an der Ludwig-Erhard-Schule, Kaufmännische Schule Sigmaringen, eine Lehrerfortbildung zum Thema „Virtual, Augmented und Mixed Reality“ statt. Fortbildungsleiterin war Stephanie Wössner, medienpädagogische Referentin des Landesmedienzentrums.

Die Thematik befasst sich mit dem pädagogischen und didaktischen Lernzuwachs für Schüler, der bei der Vermittlung von Unterrichtsstoffen entsteht, wenn die Realität digital erweitert wird. Dies wurde z. B. auf dem Foto von Schulleiter Frank Steinhart deutlich, dessen innere Organe durch die digitale Technik bildlich dargestellt werden konnten. Das passende T-Shirt mit der dazugehörigen App ermöglichen nicht nur den Blick ins Innere von Menschen, sondern machen auch Interaktionen, wie z. B. eine Pulsmessung möglich. Würde diese „Augmented Reality“ (erweiterte Realität) im Biologieunterricht auf Schüler oder Lehrer angewandt, so käme dies nicht nur den Sehgewohnheiten heutiger Schülerinnen und Schülern entgegen, sondern würde einen Lernzuwachs bedeuten, indem ihr Vorstellungsvermögen unterstützt würde und sie entsprechend ihrem Interesse und ihrer Neugier ihr Lernen selbst steuern könnten. „Mixed Reality“ (gemischte Realität) lässt die reale und virtuelle Welt verschmelzen. Dazu hatte Stephanie Wössner einen schlichten Würfel mit gemusterten Seiten dabei, der bei der Betrachtung durch ein Handy oder Tablet mit entsprechender Software von der Freiheitsstatue bis zu Tieren alle Formen annehmen konnte. Dies zeigt, dass die in dieser Fortbildung vorgeführte Technik in allen Unterrichtsfächern angewandt werden kann. „Virtual Reality“ bedeutet, dass der Mensch mitten in einer computergenerierten Realität steckt und mit dieser interagieren kann.

Nach der Einführung und Anbindung an verschiedene aktuelle didaktische Konzepte, wie den Schlüsselkompetenzen „Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken“ (4K-Modell des Lernens), bewies Frau Wössner, dass das Bedürfnis, die Realität zu erweitern schon ein ganz altes ist. Die Aussage belegte Sie mit den 100 Meter langen Panoramagemälden von Franz Rouband, „Die Belagerung von Sewastopol“ aus dem Jahr 1904. Bereits um 1900 ließen sich die Betrachter in eine andere Realität entführen, sogar durch eine Vorstufe der 3D-Brille, den Stereopraph. Die Frage, warum Realität überhaupt erweitert werden sollte, begründet Frau Wössner – neben diesem bereits lange vorhandenen Interesse an der Realitätserweiterung – hauptsächlich mit dem Nachweis, dass junge Leute den größten Teil ihrer Freizeit in virtuellen Realitäten verbringen, denn sogar das Fernsehen ist bei vielen abgemeldet. Darüber hinaus ist es für Kinder und junge Leute hoch motivierend, selbst konstruieren bzw. erschaffen zu können und direkt und individuell auf ihre Maßnahmen hin digitale Rückmeldung zu bekommen. Man darf gespannt sein, was der Digitalpakt des Kultusministeriums den Schulen alles ermöglicht.

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